„Die Toten Hosen“ sorgen für reichlich Arbeit

Die Gruppe „Tote Hosen“ lockt seit Jahren bei ihren diversen Konzerten immer wieder tausende Besucher in die Hallen und Open Air Bereiche. So auch am Samstag, 18.8.2018, auf dem Freigelände der Messe am Flugplatz Freiburg. Rund 45.000 Besucher wollten die beliebten Musiker am Abend selbst erleben und sorgten so für einen Großeinsatz von Rotem Kreuz, Malteser und Johanniter. Immerhin boten die Hilfsorganisationen zwischen Samstag mittag und Mitternacht rund 130 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer samt mehreren Notärzten (5) auf, um auf mögliche medizinische Notfälle bestens vorbereitet zu sein.

Das vergangene Wochenende dürfte so für die Hilfsorganisationen in der Region Freiburg zu dem arbeitsreichsten seit vielen Jahren zählen. Dabei lag es sicherlich nicht nur an dem sommerlichen Wochenende, dass die drei Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Malteser und Johanniter reichlich Patientinnen und Patienten bei der Veranstaltung in Freiburg zu
versorgen hatten.

Während des Konzertes gab es insgesamt dann doch über 320 Patientenkontakte. Sechs Patienten wurden in umliegende Kliniken gebracht. Vorwiegend wurden chirurgische Verletzungen, Wespenstiche, Erschöpfungen oder alkoholische „Ausfallerscheinungen“ behandelt.

„Wir können damit“, so der DRK-Pressesprecher im DRK-Kreisverband Freiburg, Matthias Reinbold, „von einem der umfänglichsten Sanitätswachdiensten für das Ehrenamt der Hilfsorganisationen in Freiburg seit Jahren sprechen“. Mit rund 45.000 betreuten Besuchern bei einem Konzert ist es das größte Konzert in Freiburg seit vielen Jahren, wie der DRK-Pressesprecher erläutert.

Wie umfangreich das Dienstgeschehen mittlerweile ist zeigt auch, dass für die Veranstaltung DRK-Helferinnen und Helfer aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis oder Landkreis Lörrach dabei waren. Aus dem Gebiet des DRK Kreisverbandes Freiburg waren die Ortsvereine mit Helfern aus Bonndorf, Eichstetten, Freiburg, Gundelfingen, Hartheim, Hinterzarten, Ihringen-Wasenweiler, Lenzkirch, Löffingen, Merdingen, Stegen oder Titisee-Neustadt beteiligt.

Die Belastung der Einsatzkräfte ist darüber hinaus immer wieder hoch, weil ihre Arbeit nicht ohne Störungen verläuft und sogar die Polizei unterstützend eingreifen muss um eine reibungslose Versorgung von Patienten zu ermöglichen.

Die drei Hilfsorganisationen haben in diesem Jahr bei den diversen Veranstaltungen in Freiburg sicherlich rund 200.000 Besucher betreut und damit verbunden mehrere tausend Patientenkontakte gehabt. Insgesamt waren somit bis Samstag über 1000 ehrenamtliche Einsatzkräfte in der Stadt unterwegs. Ein bislang nicht erreichter Rekord für den DRK Kreisverband Freiburg und die beteiligten weiteren Hilfsorganisationen.

Text: M. Reinbold

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